Passwörter mit Hilfe einer Cloud verwalten

Im Internet muss sich an vielen Stellen registrieren und anmelden. Fast jeder Webbrowser kann die verwendeten Passwörter natürlich abspeichern, so dass man beim nächsten Aufruf nichts mehr machen muss. Das funktioniert dann jedoch nur in diesem einen Browser. Jeder andere Browser oder jedes andere Gerät muss die Passwörter selbst „erlernen“ und vom Benutzer mindestens einmal mitgeteilt bekommen. Das nervt!

Eine browserübergreifende Lösung bietet das Plugin „LastPass“ an. Es speichert alle Passwörter in einem Cloud-Speicher ab. Mit Hilfe eines Master-Passworts kann dann der „Tresor“ geöffnet werden und das Plugin füllt alle Anmeldeformular automatisch aus. Des Weiteren bietet es das komfortable Feature des „AutoLogins“, welches für jede Webseite individuell eingestellt werden kann. Dadurch wird man sofort angemeldet ohne auf irgendwelche Buttons einer Webseite klicken zu müssen.

Ein weiterer Vorteil, der bei der Verwendung des Plugins auftritt ist, dass man keine Passwörter mehr lokal auf dem Rechner liegen hat. Der Webbrowser Firefox speichert die Passwörter nämlich standardmäßig im Klartext ab bzw. so dass sie ein Programm wie z.B. PasswordFox einfach auslesen könnte. Das bedeutet ein ziemliches Sicherheitsrisiko, vor allem wenn der Rechner mal unbeaufsichtigt ist oder sich jemand von außen eingeklingt hat.

Weiterhin ist das Plugin in der Lage im „Werkzeug“-Menü neue und vor allem sichere Passwörter zu generieren, die im Anschluss z.B. direkt bei einer Registrierung verwendet werden können!

Wer nicht nur im Internet alle Passwörter verwalten möchte, sondern auch z.B. Netzwerk-, FTP-, TrueCrypt-Container-, E-Mail- oder Datenbank-Passwörter samt Nutzernamen und URLs/IPs, dem kann ich nur das freie Programm „KeePassX“ empfehlen! Es kann ebenfalls Passwörter generieren. Leider bietet es die Passwörter nicht automatisch in einer Cloud an, aber dem kann man ganz einfach abhelfen, indem Cloud-Speicherdienste wie DropBox oder UbuntuOne verwendet werden.

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